Chrysanthemen

Chrysanthemen mit ihren sehr langen Stielen und ihren großen weißen, gelben, roten oder kupferfarbenen Blüten sind hervorragende Schnittblumen. Sie sollten in einer ausreichend großen, schweren Vase arrangiert werden und halten sich bis zu vier Wochen, wenn sie frisch geschnitten werden. Chrysanthemen gelten als Blumen des Herbstes, auch vor Weihnachten sind Sträuße mit Chrysanthemen, kombiniert mit Tannenzweigen und weihnachtlichem Schmuck, sehr beliebt. Drei Chrysanthemen sind bereits als Strauß sehr wirksam, es können auch mehr Chrysanthemen zum Strauß verwendet werden. Andere Blumen gehen in einem Chrysanthemenstrauß unter, da Chrysanthemen mit einem Durchmesser von 10 cm oder sogar noch größer anderen Blumen schnell die Show stehlen. Wer Chrysanthemen verschenken will, sollte allerdings keine weißen Chrysanthemen wählen, da diese Blumen schnell mit Friedhof und Tod verbunden werden. Farbige Chrysanthemen hingegen sollen Glück, langes Leben und Heiterkeit unter schwierigen Bedingungen sowie ein freies Herz ausdrücken. Chrysanthemen werden häufig bei Beerdigungen als Dekoration, Sargdecke und als Totenblumen in Kränzen und Sträußen verwendet.

Chrysanthemen lassen sich auch im Garten leicht kultivieren, denn sie stellen keine hohen Ansprüche. Es sind ausdauernde, winterharte Pflanzen. Sie bevorzugen nährstoffreiche, gut durchlässige Gartenerde und einen sonnigen oder halbschattigen Standort. Von August bis Oktober oder sogar bis in den November hinein erfreuen sie im Garten mit ihren großen Blüten. Die Pflanzen erreichen eine Höhe von mehr als 80 cm. Die Chrysanthemen dürfen nicht austrocknen und sollten daher im Sommer immer bewässert werden. Eine Düngung kann alle zwei Wochen erfolgen, um die Blütenbildung zu fördern.

Sind die Chrysanthemen abgeblüht, sollten sie auf eine Höhe von etwa 10 cm über dem Boden verschnitten werden. Um sie vor Frost zu schützen, sollten sie im Winter mit Laub oder Rindenmulch bedeckt werden.