Flamingoblume (Anthurium)

Die Flamingoblume wird in der Vase meist nur als Einzelblüte, kombiniert mit blütenlosem Grün oder mit Zierspargel, verwendet, da sie sonst nicht optimal zur Geltung kommt. Sie hält sich oft länger als vier Wochen in der Vase. Die klassische Flamingoblume hat ein großes, nahezu herzförmiges rotes Blatt, an dem sich die eigentliche Blüte in Form eines gelben Kolbens, der in einer Spitze ausläuft, zeigt. Die Blütenkolben weisen meist eine leichte Krümmung auf. Auch Pflanzen mit roten Blütenkolben sind anzutreffen. Inzwischen werden zahlreiche Neuzüchtungen angeboten, mit lachsfarbenem, violettem, weißem oder grünem Blatt, das eine Größe von mehr als 20 cm aufweisen kann. Der Blütenkolben kann dabei unterschiedlich lang und dick sein. Das große Blatt, das sich an der Blüte befindet, ist sehr kräftig, verfügt über eine netzartige Struktur und wirkt wie aus Porzellan geformt.

Die Flamingoblume kann auch als Zimmerpflanze kultiviert werden. Sie hat pfeilförmige Blätter, die sich an langen Stielen befinden. Je nach Art können die Blätter 10 bis 40 cm lang und 5 bis 20 cm breit werden. Die Flamingoblume als Zimmerpflanze weist manchmal mehrere Blüten auf. Das ganze Jahr über können bei guter Pflege die Blüten erscheinen.

Die Flamingoblume benötigt einen hellen Standort, jedoch keine direkte Sonneneinstrahlung. Bekommt sie zu wenig Licht, bildet sie keine Blüten aus. Die Temperatur sollte 19 bis 23 °C betragen. Die Flamingoblume darf nicht austrocknen und sollte während der Wachstumszeit im Frühjahr und im Sommer häufig gegossen werden. Dabei ist Staunässe zu vermeiden. Im Herbst und im Winter sollte weniger gegossen werden. Weiches Wasser ist zu verwenden. Während der Wachstumsphase sind Düngergaben mit Blühpflanzendünger im Abstand von zwei Wochen zu empfehlen.