Freesien

Freesien sind besonders im Winter und im Frühjahr als Schnittblumen sehr beliebt und zeichnen sich durch einen intensiven Duft aus. An einer Rispe sitzen mehrere trichterförmige Blüten in weißer, gelber, blauer oder roter Farbe. Freesien gibt es mit einfachen und mit gefüllten Blüten. Freesien wirken in der Mehrzahl, in mehreren Farben, als Strauß besonders attraktiv. Blütenlose Grünpflanzen und Blätter können den Strauß bereichern. Auch Buketts aus vielen Freesien in den unterschiedlichsten Farben wirken sehr attraktiv. Verschenkt man Freesien, drückt man damit Zärtlichkeit, Unschuld und innige Vertrautheit aus.

Die ursprünglich aus Südafrika stammenden Freesien sind Zwiebelgewächse und können auch im Garten kultiviert werden. Im April sollten die Zwiebeln ungefähr fünf Zentimeter tief und im Abstand von 10 cm in die Erde gebracht werden. Sie bevorzugen einen lockeren, durchlässigen und humosen Boden und einen sonnigen Standort. Staunässe vertragen die Freesien nicht. Solange die Pflanzen nicht blühen, können sie von oben gegossen werden. Während der Blütezeit sollten die Freesien nur noch von unten gegossen werden. Die Blüten erscheinen von Juli bis September, bei günstigem Wetter und guter Pflege auch bis in den Oktober. In verregneten Sommern hingegen blühen die Freesien nur spärlich und nur kurze Zeit. Mehrere Zwiebeln der Freesien können auch zusammen in Pflanzschalen gesetzt und als Dekoration für Balkon oder Terrasse verwendet werden.

Freesien sind frostempfindlich. Beim ersten Frost sind die Zwiebeln aus der Erde zu nehmen. Noch vorhandenes Laub ist abzuschneiden, trockene Hüllen sind zu entfernen. Die Zwiebeln sollten gut abtrocknen und in einem dunklen, trockenen Raum bei einer Temperatur von 8 bis 10 °C überwintern.