Geranien

Geranien sind gut geeignet zur Bepflanzung von Balkonkästen und Blumemampeln, können jedoch auch in das Gartenbeet gepflanzt werden. Die großen rundlichen Laubblätter weisen häufig eine dunkle Zeichnung auf. Die Einzelblüten haben einen Durchmesser von etwa 1,5 cm und bilden die große kugelige Blütendolde. Neben Pflanzen mit einfachen Blüten wurden inzwischen Pflanzen mit gefüllten Blüten gezüchtet. Die Blüten sind weiß, rosafarben, rot oder orangefarben, auch Pflanzen mit violetten oder mehrfarbigen Blüten sind anzutreffen. Die Blüten erscheinen von Mai bis in den Herbst hinein. Bei guter Pflege blühen die Geranien sehr reich. Die Geranien erreichen eine Höhe von ca. 35 cm. Es werden aufrecht wachsende und hängende Geranien angeboten.

Die Geranien sollten in normale Blumenerde, also in durchlässiges Substrat, gepflanzt werden. Sie sind reichlich zu gießen, da die Blätter sonst gelb werden und die Pflanzen nur spärlich blühen. Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, daher sollte das Wasser immer gut ablaufen können. Bei hohen Temperaturen im Sommer sind die Geranien morgens und abends zu gießen. Die Geranien benötigen einen sonnigen Standort, um ihre üppige Blütenpracht hervorzubringen. Es empfiehlt sich jede Woche oder alle zwei Wochen eine Düngung mit Blühpflanzendünger.

Bei Frost erfrieren die Geranien. Will man sie jedoch über mehrere Jahre kultivieren, sollten sie vor dem ersten Frost hereingeholt werden. Sie können bei 5 bis 10 °C überwintern. Es kann ein Rückschnitt auf 10 bis 15 cm erfolgen. Die Geranien kommen nun mit nur wenig Wasser aus. Im Frühjahr benötigen die Geranien wieder einen hellen Standort und Temperaturen von ca. 15 °C. Sie sind wieder regelmäßig zu gießen, dürfen jedoch erst dann wieder ins Freie, wenn nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist.