Gerbera

Gerbera sind wunderbare Schnittblumen. Die langstieligen Blumen haben jedoch keine Blätter. Deshalb kann ein Strauß mit Gerbera gut mit verschiedenen grünblättrigen Pflanzen ohne Blüten oder mit Schleierkraut oder Zierspargel verziert werden. Gerbera können auch mit Nelken kombiniert werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Blumen farblich gut miteinander harmonieren. Gerbera mit ihren großen Blüten, die einen Durchmesser von bis zu 10 cm haben können, haben in ihrer Mitte einen braunen oder gelben Kelch, der von Zungenblättern in den unterschiedlichsten Farben eingerahmt ist. Gerbera können weiß, cremefarben, gelb, orange, lachsfarben, rosafarben oder rot sein. Neben den einfachen Blüten sind auch gefüllte Blüten anzutreffen. Gerbera haben hohle Stängel. Um einen besseren Stand in der Vase zu ermöglichen, werden Gerbera als Schnittblumen häufig durch Draht gestützt. Gerbera-Sträuße sind gut zum Geburtstag, Hochzeitsjubiläum, zur bestandenen Prüfung oder zum Muttertag geeignet. Festlich angeordnet, können Gerbera auch als Brautstrauß verwendet werden. Werden Gerbera frisch geschnitten, können sie sich bis zu drei Wochen lang in der Vase halten. Das Wasser ist mindestens alle zwei Tage zu wechseln, da es sonst schnell zu Algenbildung und Fäulnis an den Stielen kommen kann. Schenkt ein Mann seiner Liebsten Gerbera, bedeutet dies, dass durch die Liebste alles schöner wird.

Gerbera können auch als Zimmerpflanze kultiviert werden. Dies ist jedoch nicht ganz einfach. Sie benötigen durchlässiges Substrat, Staunässe muss dringend vermieden werden. Man sollte nicht zu häufig und zu reichlich gießen. Häufig ziehen Gerbera in den kalten Monaten ihr Laub ein. Sie sind dann an einen kühlen, dunklen Standort zu bringen. Im Frühjahr können sie wieder ans Fenster. Gerbera als Zimmerpflanzen werden nie so hoch wie die Gerbera, die als Schnittblumen gehandelt werden. Auch die Blüten sind zumeist kleiner.