Gladiolen

Die sehr langstieligen Gladiolen mit ihren langen Blütenrispen, an denen sich zahlreiche große Blüten befinden, die auch in der Vase noch aufblühen, sind sehr gut als Schnittblumen geeignet. Sie sollten je nach Schnittlänge in großen, kippsicheren Vasen arrangiert werden. Besonders langstielige Gladiolen kommen am besten in Bodenvasen zur Geltung. Die Gladiolen halten sich, wenn sie frisch geschnitten wurden, ungefähr zwei Wochen in der Vase. Gladiolen wirken nur allein im Strauß. Andere Blumen kommen neben Gladiolen nicht zur Geltung. Mindestens fünf Gladiolenstängel sollten als Strauß verwendet werden. Es ist jedoch möglich, eine einzelne Gladiole als Mittelpunkt eines Straußes mit anderen Blumen zu verwenden. Gab es früher Gladiolen in den klassischen Farben Weiß, Rosé, Orange, Rot und Violett, werden heute auch gelbe, mehrfarbige und gefüllte Gladiolen und kleinblütige Formen angeboten. Schenkt man Gladiolen, drückt man damit Kraft und Stärke aus. Rote Gladiolen stehen für Liebe.

Gladiolen sind nicht nur als Schnittblumen geeignet, sie bilden, in Gruppen oder in Reihen angeordnet, im Gartenbeet einen attraktiven Blickfang. Die Gladiolen sind Zwiebelgewächse. Die Zwiebeln können ab Anfang April in die Erde gebracht werden. Die flache Seite der Zwiebel muss nach unten zeigen, sie sollte bis zu 15 cm tief in die Erde gesteckt werden. Der Abstand der Zwiebeln zueinander sollte 15 bis 20 cm betragen. Bereits im Juli begeistern die Gladiolen mit ihrer Blütenpracht. Sie blühen bis in den September hinein. Gladiolen sollten ausreichend bewässert werden, im Sommer kann alle zwei Wochen eine Düngung erfolgen.

Im Oktober ziehen die Gladiolen ihr Laub ein. Sie sind nicht winterfest. Deshalb sollten die Knollen aus der Erde entnommen werden, das Laub ist kurz über der Knolle abzuschneiden und trockene Haut von der Knolle zu entfernen. An einem kühlen, aber frostfreien, trockenen und dunklen Ort können die Knollen überwintern.