Kakteen

Kakteen sind unkompliziert in der Pflege und überzeugen durch ihre Vielfalt an Formen. Die stacheligen Zeitgenossen bereichern manches Zimmer, denn sie erfreuen bei entsprechender Pflege in jedem Jahr mit ihren farbenprächtigen Blüten, die bei einigen Sorten recht groß werden können. Auch Freilandkakteen für den Garten, die winterhart sind, in Büscheln gepflanzt oder als Beeteinfassung genutzt werden können, sind vertreten. Den „Schwiegermuttersessel“, einen Kugelkaktus, der mit zahlreichen goldgelben Stacheln besetzt ist, kennt sicher jeder. Die Königin der Nacht verfügt über mehrere schlangenartige Triebe, die mit Dornen besetzt sind. Sie entfaltet ihren Blütenzauber am Abend. Die große, imposante, cremefarbene Blüte bleibt nur eine Nacht geöffnet. Bereits am Morgen ist sie wieder verblüht. Verschiedene Blattkakteen können eine beachtliche Größe erreichen und zeigen viele große rote, rosafarbene, weiße oder gelbe Blüten. Die Gliederkakteen, zu denen der Weihnachtskaktus und der Osterkaktus gehören, bilden jedes Jahr, nachdem sie geblüht haben, neue Glieder aus. Sie erfreuen mit Blüten in vielen prächtigen Farben, die je nach Art um die Weihnachts- oder Osterzeit erscheinen.

Kakteen sind leicht zu pflegen. Sie kommen mit wenig Wasser aus. Von April bis Oktober können Kakteen einmal wöchentlich gegossen werden. Während dieser Zeit können die Kakteen einmal im Monat mit einem speziellen Kakteendünger gedüngt werden. Wird zuviel gegossen, können Kakteen leicht faulen. Von November bis März haben Kakteen Ruhezeit. Sie sollten nicht gegossen werden und können in einen kühlen Raum mit einer Temperatur von ca. 10 °C gebracht werden.

Kakteen benötigen eine durchlässige, lockere Erde. Im Handel wird spezielles Kakteensubstrat angeboten. Die Kakteen gedeihen gut an einem sonnigen oder halbschattigen Standort. Sie sind jedoch vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, da dies leicht zu Verbrennungen führen kann. Kakteen lassen sich durch Ableger, die einfach in die Erde gesteckt werden können, vermehren.