Kirschlorbeer

Kirschlorbeer ist als Heckenpflanze beliebt, kann aber auch als Solitärpflanze verwendet werden. Die großen, kräftig grünen Blätter erinnern an Wachs und sind 8 bis 15 cm lang. Der Kirschlorbeer kann eine Höhe von mehr als 20 m erreichen. Im April und Mai bildet der Kirschlorbeer seine Blütenrispen, an denen sich kleine weiße Blüten zeigen, die an Kirschblüten erinnern. Daraus entwickeln sich kleine Früchte mit Stein, die an Kirschen erinnern, im Sommer leuchtend rot sind und sich im Herbst schwarz färben.

Will man Kirschlorbeer als Hecke pflanzen, ist auf ausreichenden Pflanzabstand zu achten. Da Kirschlorbeer sehr schnellwüchsig ist, sollte der Pflanzabstand mindestens 90 cm betragen. Der Standort sollte sonnig und windgeschützt gewählt werden, der Boden sollte gut durchlässig sein, ansonsten stellt die Pflanze keine besonderen Ansprüche an den Boden. Auf ausreichende Bewässerung ist zu achten. Wird der Kirschlorbeer im Herbst gepflanzt, muss er auch im Winter bewässert werden.

Bei Kirschlorbeer kommt es auf den richtigen Schnitt an, besonders dann, wenn er als Hecke gepflanzt werden soll. Bereits im Spätsommer sind sich überkreuzende und beschädigte Triebe zu entfernen. Der Kirschlorbeer ist winterhart und immergrün, nur bei Temperaturen von unter minus 20 °C können die Blätter und zarte Triebe erfrieren. Meist treibt die Pflanze im Frühjahr wieder neu aus. Verschneiden sollte man den Kirschlorbeer im Frühjahr, vor dem Blattaustrieb. Um einen exakten Schnitt für eine Hecke zu erzielen, kann im Juni noch einmal nachgeschnitten werden.

Der Kirschlorbeer ist anfällig gegen verschiedene Pilzerkrankungen und wird häufig von Blattläusen befallen. Sie können mit den im Handel angebotenen Mitteln behandelt werden.