Schmuckfarn

Schmuckfarn wird seit einigen Jahren für den Garten angeboten. Er wurde in Japan aus dem herkömmlichen grünen Straußenfarn gezüchtet und besticht durch verschiedenfarbige Zeichnungen auf den Blättern. Die Blätter können silbrig und in der Mitte violett-rot gefärbt sein, Sorten mit grünen Blättern, die eine rote Mitte aufweisen, oder mit gelb-roter Zeichnung auf den Blättern sind ebenfalls anzutreffen. Die Blattwedel werden ca. 35 cm lang. Der Schmuckfarn ist eine blütenlose Pflanze, die sich durch Sporen vermehrt.

Der Schmuckfarn bevorzugt, wie alle Farne, einen humosen und sauren Boden, der stets feucht gehalten werden muss. Mit Moorbeeterde und Torf können saure Bodenverhältnisse geschaffen werden. Der Schmuckfarn passt gut mit Hortensien, Azaleen und Heidepflanzen zusammen, die ebenfalls sauren Boden bevorzugen. Er sollte windgeschützt im Halbschatten oder Schatten gepflanzt werden. Pralle Sonne ist zu vermeiden. Zur Düngung, die ein- bis zweimal jährlich erfolgen sollte, ist organischer Dünger zu verwenden. Kompost ist dazu besonders geeignet. Die Erde darf nicht austrocknen. Regelmäßiges Bewässern ist besonders im Sommer unerlässlich. Das Wasser sollte kalkarm sein. Der Schmuckfarn benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Im Winter sterben die Blattwedel des Schmuckfarns ab. Sie sollten erst im Frühjahr entfernt werden, da sie im Winter als Schutz dienen. Der Schmuckfarn kann im Winter mit Laub abgedeckt werden. Er ist winterhart, allerdings nicht so robust wie die herkömmlichen Farne. Daher sollte auf ausreichenden Frostschutz geachtet werden. Im Frühjahr treibt der Schmuckfarn neue Wedel.

Schmuckfarn ist gegen Schädlinge ziemlich resistent. Um Schädlinge fernzuhalten, können Fetthenne oder Fenchel in die Nähe gepflanzt werden. Er wird nur selten von Schnecken befallen.

Der Schmuckfarn kann durch Teilung oder Ausläufer vermehrt werden.