Schwertlilien (Iris)

Die farbenprächtigen Schwertlilien sind sehr gut als Schnittblumen geeignet. Bereits drei Schwertlilien kommen als Strauß sehr gut zur Geltung. Besonders große, auffallende Schwertlilien sollten im Strauß nur allein verwendet werden, da andere Blumen zusammen mit ihnen sonst nicht zur Geltung kommen. Eine einzelne auffallende Schwertlilie kann jedoch in der Mitte eines Blumenstraußes, wenn kleinere Blumen verwendet werden, einen bezaubernden Blickfang bilden. Kleinere Schwertlilien, in Blautönen, sind gut geeignet in Kombination mit gelben Rosen oder gelben Gerbera. Inzwischen sind viele Neuzüchtungen unter den Schwertlilien auf dem Markt. Waren früher eher kleinblütige Formen in Gelb, Blau, Gelb-Blau oder Braun anzutreffen, sind heute großblütige Formen in Braun, Rosé, Orange, Gelb, Blau und in verschiedenen Farbkombinationen zu finden. An den Blütenständen, die eine Höhe von einem Meter und mehr erreichen können, sitzen mehrere Blüten.

Im Garten bilden die Schwertlilien einen attraktiven Blickfang. Sie wirken im Rasen oder in Rabatten besonders attraktiv. Die einzelnen Stauden können eine beachtliche Größe erreichen. Daher sind sie im ausreichenden Abstand zueinander zu pflanzen. Mindestens ein Meter Abstand sollte gewählt werden. Die Schwertlilien benötigen einen lockeren, durchlässigen Boden. Lehmiger Boden kann durch Mischen mit Sand aufgelockert werden. Nur bei Trockenheit, wenn es über längere Zeit im Sommer nicht geregnet hat, sollte bewässert werden. Ein sonniger oder halbschattiger Standort ist gut geeignet.

Will man Schwertlilien im Garten kultivieren, sollte man Rhizome erwerben. Die optimale Pflanzzeit ist von Juli bis September. Die Rhizome sollten etwa 10 cm tief in die Erde gepflanzt werden. Im nächsten Jahr begeistern die Schwertlilien mit ihren Blüten.

Schwertlilien lassen sich durch Teilung gut vermehren. Die Rhizome sind mit einem scharfen Messer voneinander zu trennen. Im Oktober, wenn keine Blüten mehr gebildet werden, ist die Vermehrung möglich. Schwertlilien sind grundsätzlich winterhart.