Was es bei der Blumenfotografie mit einer Digitalkamera zu beachten gibt

Blumen sind ein sehr beliebtes Fotomotiv, sowohl bei Hobbyfotografen als auch bei Profis. Doch ganz so einfach, wie es sich vielleicht anhören mag, ist es dann doch nicht. Einfach rausgehen und draufhalten, wird eher selten zum Erfolg führen. Besonders schöne Fotos lassen sich bei der Verwendung eines Makroobjektives erzielen, allerdings lassen sich solche Objektive nur in Verbindung mit einer Spiegelreflexkamera nutzen. Doch auch mit einfacheren, kompakten Digitalkameras lassen sich schöne Fotos schießen, wenn man einige Punkte beachtet.

Generell gilt bei solchen Aufnahmen, dass man so nah wie möglich an das Motiv herantreten sollte. Allerdings reicht bei solchen Makro-Aufnahmen schon die kleinste Bewegung aus, damit das Bild unscharf wird. Die Verwendung eines Stativs ist daher sehr zu empfehlen. Notfalls kann es auch hilfreich sein, die Kamera irgendwo anzulehnen oder aufzustützen. Ferner muss die Entfernung eventuell manuell eingestellt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Das Licht spielt bei der Blumenfotografie eine große Rolle, Experten raten, wenn möglich auf den Blitz zu verzichten, da dieser das Bild sehr flach wirken lässt. Stattdessen wird empfohlen, Aufheller einzusetzen. Außerdem empfehlen Profis häufig, Blüten entweder am frühen Morgen oder abends zu fotografieren, da das Licht dann milder ist.

Es ist also nicht unbedingt gleich die beste Digitalkamera notwendig, um schöne Bilder zu machen. Die besten Erfolge erzielt man, wenn man einfach hinausgeht und etwas mit seiner Kamera experimentiert, am besten legt man alle Einstellungen noch selbst fest. Geschick, Erfahrung und etwas Experimentierfreude sind da schon eher hilfreich.