Zitrusbäumchen (Citrus)

Zitrusbäumchen zaubern mediterranes Flair in den Garten, auf den Balkon und die Terrasse. Sie sind nicht winterhart und werden daher in Kübel gepflanzt. Ein Zitrusbäumchen benötigt viel Sonne und sollte vor Regen und Wind geschützt werden. Die großen, glänzenden, dunkelgrünen Blätter wirken wie aus Wachs geformt. Die weißen, sternförmigen Blüten erscheinen häufig zu unterschiedlichen Zeiten im Jahr. Die Früchte, die Zitronen, können fast das ganze Jahr über geerntet werden.

Das Zitrusbäumchen verträgt keine Staunässe. Es kann in normale Blumenerde oder in spezielle Erde für Zitruspflanzen gepflanzt werden. Die Erde kann man zur besseren Durchlässigkeit mit Blähton mischen. Tontöpfe sollten nicht verwendet werden, da Verdunstungskälte entsteht, die den Wurzeln schadet. Zum Gießen sollte man weiches, kalkarmes Wasser verwenden. Regenwasser ist gut geeignet. Der Wurzelballen darf nicht austrocknen. Wöchentliche Düngergaben in den Sommermonaten fördern das Wachstum. Es kann Volldünger mit hohem Magnesiumanteil verwendet werden. In den übrigen Monaten sollte man weniger düngen.

Vor dem ersten Frost muss das Zitrusbäumchen hereingeholt werden. Es benötigt zur Überwinterung einen hellen, kühlen Standort. Die Temperaturen sollten zwischen 12 und 15 °C liegen. Um einen buschigen Wuchs und die Blütenbildung zu fördern, kann das Zitrusbäumchen im Herbst zurückgeschnitten werden. Schwache Zweige sind zu entfernen. Dabei sollte das Zitrusbäumchen auf Schädlinge untersucht werden. Das Zitrusbäumchen wird besonders während der Überwinterung von Spinnmilben, Schild- und Wollläusen befallen. Zur Bekämpfung kann man die im Handel erhältlichen Mittel verwenden. Bei zu niedrigen Temperaturen werden die Blätter gelb und fallen ab.

Erst dann, wenn nicht mehr mit Nachtfrösten zu rechnen ist, darf das Zitrusbäumchen wieder ins Freie.